Theater Mimulus

 

Ein besonderer Höhepunkt für alle fünften Klassen ist der Besuch des  Theaters Mimulus.

Dort sehen die Kinder ein Theaterstück, das von  Menschen mit Behinderung in den Moritz Werkstätten der Lebenshilfe aufgeführt wird.

Wir haben bisher Michel und die Zeit und den Gedankensammler besucht.

 

Ein besonderer Ausflug

 

Dieser Ausflug ist stets ein sehr schöner und wichtiger Moment: Die SchülerInnen erleben die Atmosphäre ein kunstvollen Theaterstücks und kommen gleichzeitig auf wunderbar natürliche Art und Weise in direkten Kontakt mit den Schauspielern.

 
 

Gespräch mit den Schauspielern

 

Nach dem Stück können die Schüler Fragen stellen und mit den Schauspielern ins Gespräch kommen.

 

So entdecken die Schüler, dass sich die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung sich nicht von der eines Jeden unterscheidet.

 

"Ich fand es schön mit Menschen mit Behinderung zu reden,erzählt Umut. Nach angeregten Gesprächen über Hobbies und Musikgeschmack stellt Alex fest:

 

 

„Viele sind genau gleich wie wir.“

 
 

Zuschauer und Akteure: Gemeinsam auf der Bühne

 

„Am besten hat mir gefallen, dass wir selber auf die Bühne gehen durften“ berichtet Christo von den theaterpädagogischen Übungen im Anschluss an das Stück. Mit Schwarzlicht und Requisiten dürfen die Schüler auf der Bühne mit den Schauspielern einen Tanz und einige Pantomime Übungen machen. In dieser ungezwungenen Atmosphäre wird viel miteinander gelacht und es gibt keinerlei Berührungsängste.

 

Einblick in das Leben und Arbeiten

 

So professionell das Theaterstück auch ist, alle Schauspieler haben noch einen anderen Beruf. In einem Rundgang durch die Werkstätten können sich die Schüler die Aufenthaltsräume und die verschiedenen Werkstätten vor Ort ansehen und die Arbeitswelt von Erwachsenen Menschen mit Behinderung kennen lernen.

 

 
 

Jeder ist anders

 

Behindert zu sein heißt lediglich „anders sein“.

 

Ich finde das Thema sehr interessant und weiß nun auch, wie man Menschen mit Behinderung behandelt“ erzählt  Jade über ihre Eindrücke. Laila ergänzt: „Das Schönste für mich war, dass die Leute sich nicht schüchtern gefühlt haben, sondern offen waren.“ 

 

Das ehrliche Interesse und die offen Fragen der Schüler hat auch die begleitenden Lehrkräfte begeistert. Die Gespräche mit den Kindern über das Thema Behinderung und das gemeinsame Nachdenken über das Thema des Theaterstückes im Vorfeld und danach sind eine schöne Gelegenheit einander besser und anders kennen zu lernen.