Zusammenarbeit mit externen Partnern


Zusammenarbeit mit dem Catering Toleranz GmbH

Die GSR ist seit dem zweiten Jahr ihres Bestehens eine Ganztagsschule. Deswegen wurde beim Bau des neuen Schulgebäudes Wert gelegt auf die Einrichtung einer Mensa. Schon früh wurde deutlich, dass eine Zusammenarbeit mit den Pegnitz Werkstätten zur Essensverpflegung möglich ist. Das Catering Toleranz übernahm von Beginn an- bedingt durch die räumliche Nähe- die Mittagsverpflegung unserer Ganztagsschüler.

Zitat von der Homepage der Toleranz: „Unser Name Toleranz ist für uns eine Verpflichtung. Bei uns arbeiten Menschen mit Behinderung und dies auf einem so hohen Niveau, dass wir keine Toleranz bedürfen, aber unsere Kunden Gastronomie durch uns noch einmal ganz neu erfahren.“


Zusammen mit der Schulvernetzungsstelle wurde in diesem Jahr die Schulverpflegung verbessert.


Catering Toleranz



Zusammenarbeit mit der AfB- Arbeit für Menschen mit Behinderung


Aus dem Jahresbericht der GSR von 2008/2009 (S.53):

Die AfB ist ein gemeinnütziges Systemhaus in Nürnberg. Dort werden gebrauchte Computer gereinigt, instand gesetzt, repariert und schließlich wieder verkauft. Mehrheitlich behinderte Menschen arbeiten dort. Im Umgang mit Computern beweisen sie Geschick und Können. Die Geschwister-Scholl-Realschule und die AfB sind Partner. Die Rechner in den Klassenzimmern sind von der AfB zur Verfügung gestellt worden. Zudem können Schüler bei der AfB ein Praktikum absolvieren. Vier Schüler aus den neunten Klassen taten dies in den Pfingstferien. Dabei lernten sie in der Praxis die Wartung und Instandsetzung von Computern.

Aus dem Jahresbericht der GSR von 2010/2011 (S.59/60):

Wir, die Geschwister-Scholl-Realschule und die AfB arbeiten eng zusammen. Die AfB versorgt die GSR mit preiswerten Gebrauchtrechnern und Monitoren. So sind z.B. die neuen 19“-Flachbildschirme im Raum 402 und 403 von der AfB. Die Rechner in 403 sind auch von der AfB sowie zahlreiche Tastaturen und Mäuse. Zu Neupreisen hätte sich die GSR niemals so viele Monitore anschaffen können. Nur dank der AfB schauen wir nicht mehr in die alten Röhrenmonitore!


Aus dem Jahresbericht der GSR von 2011/2012 (S.98):

Neben den Klassenzimmer-PCs sind noch zahlreiche Monitore in den Computerräumen und auch in der Verwaltung von der AfB. Die meisten Laptops in den POMMs stammen ebenfalls von der AfB.



Projekte für die Zukunft

Für die Zukunft arbeitet die GSR an zwei weiteren Projekten.

Interessant ist zum einen eine Ausweitung der Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe Nürnberg, z.B. im Bereich der Toleranz Gebäudereinigung.

Außerdem sucht die AWO in Zusammenarbeit mit der Aktion Mensch an unserer Schule eine Klasse aus den Klassenstufen 7-9, die am Projekt JUWEL teilnimmt:
Das Projekt Juwel soll Jugendliche motivieren, Menschen zu begegenen, die anders sind als sie selbst. In Juwel ermöglicht die AWO jungen Menschen im Alter zwischen 14 und 27 Jahren, neue Wege des bürgerschaftlichen Engagements zu gehen. Juwel schafft aktive Begegnungen, die nicht nur die Potentiale der Jugendlichen fördern, sondern auch gemeinsame Erfahrungen entstehen lassen (aus dem Projektflyer der AWO Kreisverband Nürnberg e.V.).


Konkret sucht die AWO nach einer Klasse, die am Projekt „Frühstück und Spaß“ teilnimmt:

Jugendliche mit und ohne Behinderung organisieren zusammen regelmäßig ein gesundes Frühstück an einer Kooperationsschule und organisieren verschiedene Freizeitaktionen. Sich gegenseitig zu unterstützen, sich auf Augenhöhe zu begegnen und nebenbei noch gesund zu ernähren und Spaß zu haben an gemeinsamen Unternehmungen sind nur einige Ziele, die dieses Projekt heraushebt.

Sowohl Eintrittskarten und Fahrtkosten, als auch eine „Frühstücksausstattung“ werden vom AWOProjekt bzw. Aktion Mensch gestellt (aus dem Projektflyer der AWO Kreisverband Nürnberg e.V.).



Eine zehnte Klasse hat bereits mit ihrer Deutschlehrkraft am Projekt „Reim im Heim“ teilgenommen:

Poetryslammer tragen gemeinsam mit Schülern und Schülerinnen ihre selbst geschriebenen Texte demenzkranken Menschen in Pfl egeheimen vor.Weckworte (ehemals „Alzpoetry“) ist ein Poesie-Projekt für Menschen mit Demenz. Die Sessions dauern eine Stunde und sind geprägt von höchster Aufmerksamkeit und Teilhabe der Menschen mit Demenz. Die Teilnehmer tanzen z.B. zu Gedichten von Heinz Erhardt, fl iegen in Gedanken durch Eichendorff s Mondnacht, spüren Mutters Hände in Tucholskys Gedicht und riechen an den Blumen von Wilhelm Busch.Die rezitierten Gedichte können längst vergessene Erinnerungen wecken und vermitteln als Vortragsform sprachliche Kompetenzen. Im Laufe des Schuljahres sollen nach einer Alzpoetry-Schulung zweimonatliche Aktionen durchgeführt werden
(aus dem Projektflyer der AWO Kreisverband Nürnberg e.V.).